Ende des Tresen und unserer neues Projekt

Liebe Menschen,

Mit unserem regelmäßigen Tresen ist jetzt Schluss.

Das hat zwei wesentliche Gründe: Erstens waren unsere Ressourcen in letzter Zeit sehr begrenzt und der Tresen musste deshalb oft ausfallen. Zweitens und vor allem, hat sich der Tresen als Ort zum Kennenlernen nicht bewährt. Das Problem hierbei war vor allem, das nie eine ausreichende Grundmenge an Leute vorhanden war, um einen gewisse Auswahl an Menschen zu haben, die Menschen ansprechen kann. Es gab zwar Veranstaltungen mit über 20 Personen, aber das waren immer noch zu wenig Menschen. Das Konzept des Tresen hat sich daher für uns erledigt.

Dies heißt aber nicht, dass wir mit dem Alternativen-Kennenlernen aufhören wollen.

Unsere nächste Idee ist eine Alternative-Kennenlern-Party Um diese Idee umsetzten zu können brauchen wir aber Unterstützung von mehr Menschen, deshalb wird es im Januar eine Treffen für Menschen geben, die an der Party mitarbeiten wollen.

Das genau Datum werden wir in einigen Wochen hier veröffentlichen.

FÄLLT AUS: 23.09 – Tresen mit Vortrag: Von der Demokratie zur Freiheit

Die nachfolgende Veranstaltung fällt leider kurfristig aus:In Deutschland stehen mal wieder Wahlen an. Parteien verbreiten ihr lügenvollen Versprechen.
Worin besteht der Unterschied zwischen Anarchie und Demokratie? Der Fehler des politischen Systems sind mehr als deutlich. Aber liegt das Problem in zu viel oder zu wenig Demokratie?

Von der Demokratischen Volksrepublik Korea bis zur AfD und David Graeber behauptet nahezu jede*r von sich demokratisch zu sein. In diesem provokativen Vortrag werden wir diskutieren, was all diese verschiedenen Verständnisse von Demokratie verbindet und was den Anarchismus davon unterscheidet. In einem Rückblick werden wir darstellen wie die Bewegungen der Plätze, Occupy, Nuit Debot und andere Unruhen der letzten Zeit von demokratischer Rhetorik und Praxis geprägt wurden. Wir werden Alternativen in Betracht ziehen um zu verstehen was wir tun, wenn wir gemeinsam Entscheidungen treffen.

Der Vortrag basiert auf einer von CrimethInc veröffentlichten Textreihe über anarchistische Demokratie-Kritik.

Der anarchistisch-queere Kennenlerntresen

Der Tresen wurde geschaffen, um Menschen zu helfen Andere für verschiedene Formen von Beziehungen und Erfahrungen kennenzulernen. Als Hilfe dazu gibt es ein Bändchensystem, dass anderen zeigt woran Interesse besteht. Das kann sein einfach nur Menschen kennenzulernen, romantische, körperliche oder sexuelle Erfahrungen und Beziehungen zu suchen oder einfach nur einen netten Abend zu haben.

Beim Tresen wird weder Alkohol verkauft, noch soll er dort konsumiert werden. Dies gilt auch für andere Drogen. Menschen, die unter Drogeinfluss stehen sind beim Tresen nicht willkommen. Bei jedem Tresen gibt es veganes Essen gegen Spende. Los geht am 23.09 um 19.00 Uhr im Sozialen Zentrum (Josephstr. 2 Bochum).

Tresen morgen fällt aus

Unser Tresen morgen (26.08.2017) fällt aus, ab September geht es dann weiter. Wenn ihr nocht nichts vorhabt, empfehlen wir euch die Genderterror zu besuchen .

Tresen am 22.07 fällt aus

Unser Tresen am Samstag den 22.07 fällt aus.

24.06 – Vortrag: Beziehungsanarchie – herrschaftsfrei l(i)eben

Vortrag: Beziehungsanarchie

Im Vortrag werden gängige Beziehungsformen differenziert und theoretische Ansätze und praktische Auswirkungen des eigenen L(i)ebens und auf das Außen thematisiert. Die Schwerpunkte lassen sich so zusammenfassen:

– Was ist Beziehungsanarchie und wie können wir sie (versuchen zu) leben?
– Warum sollten wir das überhaupt versuchen?
– Wie viel Raum gebe ich Eifersucht und anderen Ängsten?
– Was hat mein (Liebes-)Leben mit Herrschaftsfreiheit zu tun?

Dieser Vortrag ist als Anregung gedacht, eigene Gedanken und eigenes Fühlen zu reflektieren, um auch in diesem Bereich des Lebens bewusste Entscheidungen in Theorie und Praxis treffen zu können. Ich freue mich auf euch, Anregungen, Diskussionen und
Horizonterweiterung deluxe. Add-On: Es wird einen kleinen (aber feinen!) Nachschlag von Anny zum Thema „Straight Edge & Beziehungsanarchie – Wie soll das gehen?“ geben.

Der anarchistisch-queere Kennenlerntresen

Der Tresen wurde geschaffen, um Menschen zu helfen Andere für verschiedene Formen von Beziehungen und Erfahrungen kennenzulernen. Als Hilfe dazu gibt es ein Bändchensystem, dass anderen zeigt woran Interesse besteht. Das kann sein einfach nur Menschen kennenzulernen, romantische, körperliche oder sexuelle Erfahrungen und Beziehungen zu suchen oder einfach nur einen netten Abend zu haben.

Beim Tresen wird weder Alkohol verkauft, noch soll er dort konsumiert werden. Dies gilt auch für andere Drogen. Menschen, die unter Drogeinfluss stehen sind beim Tresen nicht willkommen. Bei jedem Tresen gibt es veganes Essen gegen Spende. Los geht am 24.06 um 19.00 Uhr im Sozialen Zentrum (Josephstr. 2 Bochum).

PS: Bei gutem Wetter grillen wir.

27.05: Solitresen für die Besetzung mit Film über die anarchistische Geschichte

UPDATE: In der Besetzung gibt es parallel einen Vortrag zum Thema rechtliche Fragen bei Hausbesetzung.  Entscheidet einfach selbst wo ihr hingeht. Wir machen erst mal wie geplant auf und gehen gegebenenfalls später vielleicht noch rüber. Es wird veganen Nudelsalat geben und eventuell grillen wir entweder am SZ oder später in der Herner Straße 131. Wir werden etwas Grilgut vorbreiten, mehr ist aber sehr willkommen. In dem Film, den wir zeigen, wird übrigens auch die Frage beantwortet, was die Parole „Eigentum ist Diebstahl“ eigentlich bedeutet.

Am Freitag wurde in Bochum in der Herner Straße 131 ein Haus besetzt. In ihm soll ein  neues soziales Zentrum und Wohnraum entstehen. Zur finanziellen Unterstützung des Projektes machen wir unseren nächsten anarchistisch-queeren Dating- und Kennlerntresen zum Solitresen für die Besetzung. Der Tresen findet am Samstag (27.05) ab 19.00 Uhr im Sozialen Zentrum in der Josephstraße 2 statt. Es gibt warmes veganes Essen. Einahmen gehen an das Projekt. Zusätzlich zeigen wir einen Überaschungsfilm über die anarchistische Geschichte.

Sollte die Besetzung bis Samstagabend bestehen (was wir sehr hoffen) und dort Programm parallel zum Tresen stattfinden, sagen wir Euch vor Ort Bescheid, damit ihr rüber gehen könnt (die Herner Straße 131 liegt direkt um die Ecke). Folgt der Besetzung auf Twitter. Weitere Soliaktionen findet ihr hier. Für ein Lieben, Lernen und Wohnen in Freiheit! Squat the World!

PS: Beachtet bitte, dass der Tresen wie immer Drogenfrei ist, daher gibt es keinen Alkoholverkauf, es soll kein Alkohol oder andere Drogen mit ins SZ genommen werden. Außerdem sind Menschen unter Drogeneinfluss nicht wilkommen.

22.04: After-AfD-Smashing-Chill-Out

Auch am 22.04 ab 19.00 Uhr im Sozialen Zentreum Bochum (Josephstr. 2) macht der queer-anarchistische Dating- und Kennlerntresen wieder auf. Für Alle, die nach den Aktionen gegen den AfD-Parteitag noch Geselligkeit suchen, gibt es Pasta und veganes Tiramisu gegen Spende dazu entspannte Musik. Der Tresen ist wie immer drogenfrei..

Tresen am 26.03: Spieleabend mit Burgern

Nachdem die veganen Burger letztes Mal leider ausfallen mussten. Gibt es diese Mal bei unseren Tresen auf jeden Fall welche, dazu coole Spiele unter anderem das neue Spiel Bloc by Bloc. Der Tresen findet am 26.03 statt und beginnt diesmal und in Zukunft erst um 19.00 Uhr. Burger gibt es ab ca. 20.00 Uhr.

Morgen: Burger und Kurzfilme

Roses On My Table from Ethan Silverstein on Vimeo.

Morgen zeigen wir beim Tresen Kurzfilme dazu gibt es vegane Burger gegen Spende. Hier könnt auch gern selbst kurze Videos mitbringen. Der Tresen beginnt wie immer um 18.00 Uhr im SZ in Bochum (Josephstr.2) und ist drogenfrei.

28.01: Dating- und Kennenlerntresen mit Vortrag zur Feindlichkeit gegenüber nicht-monosexuellen Menschen

Der nächste anarchistisch-queere Dating- und Kennenlerntresen am 28.01 im Sozialen Zentrum (Josephstr. 2 Bochum) um 18.00 Uhr findet diesmal mit einem Vortrag über die Feindlichkeit gegenüber nicht-monosexuellen Menschen statt. Bitte beachtet, dass der Tresen wie immer drogenfrei ist Wir haben auch noch mal unser Bändchensystem überarbeitet. Hier der Ankündigunstext des Vortrages:

„Entscheide dich endlich!“ oder „Bisexuelle gibt es doch gar nicht“ – Die Erfahrung von Feindlichkeit und Unsichtbarkeit ist eine welche viele nicht-monosexuelle Menschen teilen. Nicht-monosexuell sind alle Menschen, die nicht „nur“ ein „Geschlecht“ anziehend finden. Diskriminierung ihnen gegenüber findet nicht allein von Heterosexuellen statt, auch Lesben und Schwule grenzen sie oft aus. Das hat zu Folge das Bi-, Pan- und Queermenschen in vielen Ländern sich häufiger das Leben nehmen, mehr psychische Probleme haben, häufiger sexualisierter Gewalt ausgesetzt und auch ärmer sind als Lesben und Schwule.

Der Vortrag setzt sich teilweise aus persönlicher Perspektive mit den gesellschaftlichen Zusammenhängen dahinter auseinander. Dabei werden unter anderem folgende Fragen gestellt. Welche Formen hat die Feindlichkeit- und Unsichtbarmachung von nicht-monosexuellen Menschen? Wie unterscheiden sich die Diskriminierungserfahrungen von nicht-monosexuellen „Frauen“ und „Männern“? Warum ist eigentlich Sex zwischen zwei “Frauen” und einem “Mann” gesellschaftlich viel akzeptierter und präsenter als Sex zwischen einer „Frau“ und zwei „Männern“? Wie hängt Unterdrückung von nicht-monosexuellen Menschen
mit anderen Formen von Herrschaft und Unterdrückung z.B Sexismus, Patriarchat zusammen? Was können wir gegen ihre Diskriminierung tun?

Nach dem Vortrag gegen wird es eine offen Diskussion geben, um sich weiter über das Thema auszutauschen. Der Vortrag wird von Twark Main gehalten.